Förderung: Nachhaltige Energieversorgung

Schematische Zeichnung einer WärmepumpeAuch die Einrichtung einer nachhaltigen Energieversorgung wird besonders unterstützt. Das BAFA fördert beispielsweise die Anschaffung einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Der Vorteil: Der Hausbesitzer erhält dann vom Stromnetzbetreiber pro Kilowattstunde erzeugtem Strom – egal ob selbst genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist – 5,41 Cent. Der Betrag kann über zehn Jahre oder einmalig für 30.000 Vollbenutzungsstunden abgerufen werden.

Das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen in Biomasseanlagen wird ebenfalls gefördert: Die Verwendung einer Holzhackschnitzelanlage oder eines Pelletofens mit einer Leistung zwischen 5 und 38,8 Kilowatt wird pauschal mit 1.400 Euro bezuschusst.

Gefördert wird auch der Einbau einer effizienten Wärmepumpe, mit der die Raumbeheizung sowie die Warmwasserversorgung kombiniert werden. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Art und der Leistung der Pumpe und liegt zwischen 1.300 Euro und 4.000 Euro. Die Basisförderung erhöht sich um 500 Euro, sofern ein Pufferspeicher mit mindestens 30 l/kW integriert wird.

Eine weitere förderfähige Maßnahme ist die Verwendung einer Solarthermie-Anlage. Diese Form wird jedoch im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der Bundesregierung immer weniger bezuschusst.

Foto:©Dirk Schumann/Fotolia

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