Außen: Keller

Schematische Zeichnung einer PerimeterdämmungDie Dämmung des Kellers macht besonders dann Sinn, wenn dieser auch als Wohnraum mitgenutzt wird. Wird der Keller nur als Lagerbereich genutzt, reicht es mitunter, wenn nur die Kellerdecke gedämmt wird.

Ein Keller lässt sich sowohl von außen als auch von innen dämmen. Die Herausforderung bei der Außendämmung – der sogenannten Perimeterdämmung – liegt darin, dass der Keller meist von Erde umschlossen ist und zuerst freigelegt werden muss. Jedoch birgt diese Variante einen entscheidenden Vorteil: Durch den hier günstiger gelegenen Taupunkt – die Temperatur, bei der Wasser in kalter Umgebung kondensiert – kann sich weniger Feuchtigkeit im Keller bilden, die eventuell zu Schimmelbildung führt. Dafür ist die Innendämmung deutlich kostengünstiger.

Bei der Perimeterdämmung werden in besonderem Maße Anforderungen an das verwendete Material gestellt, da dieses besonderem Druck durch die umliegende Erde und das eventuell drückende Grundwasser ausgesetzt ist. Zudem sollte es besonders resistent gegen die Feuchte im Boden sowie gegen Frost und die dadurch auftretenden Spannungen sein. Verwendetes Material ist in der Regel Schaumglas. Pur-Hartschaum dagegen ist nicht zulässig. Es ist ratsam, dass diese Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden.

Foto:©thingamajiggs/Fotolia


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