Außen: Dach

Die Dämmung eines DachesDa warme Luft nach oben steigt, birgt ein nicht ordentlich gedämmtes Dach sehr viel Einsparpotential – je nachdem bis zu 20 Prozent der entweichenden Wärme des Hauses. Das liegt daran, dass die Fläche eines Daches in der Regel sehr groß ist.

Zum Einsatz können hier entsprechend der Dachform verschiedene Verfahren kommen: Bei einem geneigten Dach und bei Steildächern (ab sieben Prozent Steigung) unterscheidet man beispielsweise die Zwischen- und Aufsparrendämmung als gängige Varianten. „Dachsparren“ ist die Bezeichnung für die meist hölzerne tragende Dachkonstruktion, die von der Traufe (untere Tropfkante beim Dach) bis zum First (obere Dach-Kante) verläuft. Bei der Aufsparrendämmung wird auf die Sparrung zuerst eine Schalung verlegt und darauf dann entsprechende Dämmplatten. Darüber wird dann das Dach neu eingedeckt. Ergänzend hierzu kann bei der Zwischensparrendämmung zusätzliches Dämmmaterial zwischen die einzelnen Sparren verlegt und somit die Dämmleistung weiter erhöht werden.

Bei einem Flachdach wird in der Regel Polyurethan-Hartschaum in Form von Platten, Mineralwolle oder Schaumglas in unterschiedlicher Dicke aufgebracht. Relevant ist, ob das Flachdach begehbar ist oder nicht. Da Flachdächer ein vorgeschriebenes Gefälle von mindestens zwei Grad haben müssen, sollte dies auch bei der Dämmung berücksichtigt werden.

Foto:©Alterfalter/Fotolia

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